100 Jahre Evangelisch – Freikirchliche Gemeinde Essen-West

Vor 100 Jahren entschlossen sich Gemeindemitglieder der ersten Baptistengemeinde in Essen, auch im westlichen Stadtgebiet eine Gemeinde zu gründen. So entstand im Jahr 1911 neben der Gemeinde Essen - Nord die Gemeinde Essen – West. Die damaligen Gemeindemitglieder wohnten zum überwiegenden Teil in den Straßen um das erbaute Gotteshaus, der Immanuelkirche, herum.

Vieles hat sich in den zehn zurückliegenden Jahrzehnten geändert: Räumlichkeiten wurden modernisiert, die innere Gestaltung des Gemeindelebens veränderte sich, Gruppenangebote wurden den Erfordernissen angepasst, so ist die mit über 100 Kindern durchgeführte Sonntagsschule, die nach den Gottesdiensten stattfand, dem parallel zum Gottesdienst stattfindenden Kindergottesdienst gewichen. Die Gemeinde versucht sich mit ihren Möglichkeiten den sozialen Herausforderungen unserer Zeit zu stellen. So u.a. mit der Einrichtung einer Spielgruppe und der Unterstützung eines Kindergartens.
Zwei neue Gemeinden sind aus dieser Gemeinde hervorgegangen: Die Gemeinde Essen - Borbeck, Herbrüggenstraße und die Gemeinde Essen-Altendorf.

Auch wenn sich im Laufe des letzten Jahrhunderts viele äußere Gegebenheiten, Räumlichkeiten, Angebote und natürlich auch die personelle Zusammensetzung verändert haben, so ist uns nach wie vor wichtig, dass
- wir den persönlichen Glauben an den dreieinigen Gott als Grundlage für ein Leben als Christ und  
  als stiftend für unsere Gemeinschaft betrachten. 
- wir uns über konfessionelle Grenzen hinweg durch den Glauben an die versöhnende Tat Jesu
  Christi mit allen Christen verbunden wissen. Daher feiern wir auch das Abendmahl gemeinsam 
  mit Christen anderer Konfessionen. 
- wir versuchen, unser Leben miteinander zu teilen. Dies geschieht über die Gemeinschaft 
  innerhalb der Gottesdienste hinaus in Hauskreisen und Gruppen der Gemeinde.
- die enge Verbindung von Glaube und Taufe betont und verkündigt wird. So taufen wir nur 
  Menschen, die sich zum Glauben an Jesus Christus bekennen.

Da es keineswegs selbstverständlich ist, dass eine Gemeinde die Höhen und Tiefen der Geschichte überdauert, feiern wir dieses Jubiläum mit einem dankbaren Herzen. Daher nehmen wir diese Jubiläumsfeier an als ein Zeichen der Gnade und Treue Gottes zu dieser Gemeinde.

Immer wieder hat Gott Menschen berufen, die bereit waren, ihre Gaben einzubringen und ihre Berufung zu leben. Neben der Leitungsaufgabe haben viele ungenannte Geschwister ihre Gaben ebenfalls mit eingebracht. Ihre Namen tauchen nicht auf und doch sind es wichtige und unersetzliche Dienste und Aufgaben gewesen, die sie erfüllt haben. An dieser Stelle möchte ich gerade ihnen, den Nichtgenannten, danken und sie wertschätzen als vorbildliche Nachfolger Jesu Christi.

In diesen Tagen wollen wir mit Dankbarkeit gegenüber Jesus Christus, dem Herrn der Gemeinde, zurückblicken auf das, was geworden ist. Aus diesem Rückblick möchten wir uns aber Kraft und Zuversicht schenken lassen, um nach vorne zu sehen und die Aufgaben, die Gott in dieser Zeit für uns bereit hat, mutig und glaubensvoll anpacken.

Dazu schenke Gott seiner Gemeinde seinen Segen

Georg Hermann

 

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



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